Mit dem Spurwechselassistenten ins nächste Quartal starten

Wenn Sie an Ihrem Fahrzeug den Blinker setzen – tun Sie das für sich oder für die anderen? Die Antwort ist einfach: Sie tun es für die anderen, denn sie selbst wissen ja (hoffentlich) schon, in welche Richtung Ihre Fahrt weiter geht. Blinken signalisiert, dass ich aus der Routine ausbreche, von der gewohnheitsmäßigen Fahrtrichtung abweiche. Ich persönlich setzte den Blinker natürlich besonders gerne, wenn ich zum Überholen ansetze und einen aus meiner Sicht zu langsamen Fahrer in wenigen Sekunden hinter mir lassen kann.

Wäre es nicht an der Zeit, in Ihrem Leben mal wieder den Blinker einzusetzen? Routine kann für eine gewisse Zeit gut sein, sie gibt uns Sicherheit und hilft uns, die Dinge zu konsolidieren. Doch wenn es um Erfolg geht, erweist sich zu viel Routine eigentlich immer als Bremse. Wir müssen beweglich bleiben, überholbereit und willens, bei Bedarf auch mal links oder rechts abzubiegen.

Halbzeit? Es ist schon später

In wenigen Wochen endet bereits die erste Hälfte des Jahres. Haben Sie in den ersten beiden Quartalen denn schon Ihre Jahresziele zur Hälfte erreicht? Genau genommen müssten Sie sogar mehr erreicht haben, weil im dritten Quartal die Sommerferien liegen. Da kommt man oft nicht so schnell weiter, weil andere Leute, die man braucht, nicht erreichbar sind.

Die Jahresmitte ist eine großartige Chance zu prüfen, ob man in die richtige Richtung unterwegs ist oder ob es einen Spurwechsel braucht. Genau dazu mache ich Ihnen heute Mut. Im Herbst haben wir das Gefühl, das Jahr ist schon irgendwie gelaufen – und man wird an den Ergebnissen nicht mehr viel ändern können. Im Frühsommer wissen wir, dass noch Zeit ist, etwas zu drehen.

Den Richtungswechsel mitteilen

Doch was hat das alles mit dem Blinken zu tun? Da die Richtungsanzeige, wie anfangs erwähnt, ein Kommunikationsinstrument ist, lässt sich der Blinker auf Ihre Kommunikation als Firmenchef oder Führungskraft übertragen. Wie kommunizieren Sie in Ihrer Organisation? Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern? Teilen Sie Ihren Leuten mit, wo es langgeht? Und wenn ja, wie tun Sie es? Hat Ihr Team eine Chance, Ihren Blinker zu sehen?

Der Richtungsanzeiger kündigt an, dass sich etwas ändert. Wie kündigen Sie Änderungen an? Sprechen Sie über die letzten Quartalszahlen? Sprechen Sie über Ihre Zukunft mit den Mitarbeitern? Sprechen Sie über die Zukunft Ihrer Mitarbeiter? Haben Sie ein funktionierende Frühmeldesystem, das Sie informiert, wenn Veränderungen Ihr Eingreifen erfordern?

Wichtig, aber nicht dringend

Das sind alles extrem wichtige Fragen, wenn Sie in der zweiten Jahreshälfte noch einmal durchstarten wollen. Und es sind Fragen, die Sie möglicherweise alleine im „stillen Kämmerlein“ nicht angemessen beantworten können. Ein Coach an Ihrer Seite hilft Ihnen dagegen, schneller den Durchblick zu bekommen und die blinden Flecken bei Ihrer Analyse zu entdecken. Ein „Spurwechselassistent“ ist ein genialer Unterstützer, um schneller und besser voranzukommen.

Dabei geht es um Ihre aktuelle Situation, aber auch um Grundlegendes. Zum Beispiel darum, wie es Ihnen gelingt, weniger in der Organisation und stattdessen mehr an der Organisation zu arbeiten. Oder darum, wichtige Themen anzupacken, gerade wenn sie (noch) nicht dringend sind. Das ist eine klassische Führungsaufgabe, die bei über 90 Prozent aller Führungskräfte zu kurz kommt. Wenn Sie sich dieser Aufgabe widmen, holt Sie das heraus aus der Getriebenheit und bringt Sie hinein in eine Gelassenheit, mit der das Arbeiten unendlich mehr Spaß macht.

Wenn das Warnblinklicht aufleuchtet

WARNUNG: Setzen Sie nicht zu viele Blinker. Wenn alle Blinker am Fahrzeug leuchten, haben Sie die Warnanlage eingeschaltet. Fahrzeuge in diesem Zustand stehen entweder, oder sie kommen nur ganz langsam voran, weil sie beispielsweise abgeschleppt werden. Das heißt: Das Blinkersetzen muss wohldosiert sein, und das gilt auch für Veränderungen in Ihrer Firma.

Nochmal in Kürze:

  1. Ziehen Sie eine nüchterne, ehrliche Halbjahresbilanz.
  2. Prüfen Sie schonungslos, wie viel Zeit Sie für wichtige Aufgaben aufwenden, die nicht dringend sind.
  3. Legen Sie fest, an welchen Stellen Sie einen Richtungswechsel brauchen.
  4. Kommunizieren Sie diesen Richtungswechsel klar in Ihrer Organisation und beraten Sie mit Ihrem Team, wie er optimal gestaltet werden kann.
  5. Beschleunigen Sie – in die richtige Richtung!

Gerne unterstütze ich Sie in diesem Prozess. Nehmen Sie doch einfach Kontakt zu mir auf. Es wird sich für Sie in vielfacher Hinsicht lohnen, weil Sie mit dem Blick von außen bessere Entscheidungen treffen und diese Entscheidungen konsequenter umsetzen.