Resilienz Coaching 8 Anti Stress Tipps für Manager

Markus Buschmann

Resilienz Coaching_Markus Buschmann
  1. 8 einfache Resilienz Coaching Tipps |
  2. Schuften bis zum Umfallen? |
  3. Resilienz lässt sich trainieren |
  4. Digitale Entgiftung |
  5. Generös sein |

Resilienz Coaching

Wir leben in einer wahnsinnigen Zeit. „Hurry Sickness“ (Hetzkrankheit) ist in der Arbeitsmedizin inzwischen ein feststehender Begriff. Sie gilt als Vorstufe zum Burn-out und wird gespeist aus Termindruck, Meetings, E-Mails, Telefonaten, Verpflichtungen.

Stimmen die Umsätze? Was macht die Umsatzrendite? Wie finde ich die richtigen Mitarbeiter? Passt die Struktur der Firma noch? Fragen über Fragen. Leben wir wirklich nur, um zu arbeiten? Oder sollten wir nicht viel mehr arbeiten, um gut zu leben!

Schuften bis zum Umfallen?

Wusstest Du, dass die Lebenserwartung von Jahr zu Jahr steigt? Die Statistiker sagen: Im Jahr 2050 werden die Menschen durchschnittlich 100 Jahre alt. Das muss man sich mal vorstellen – im Durchschnitt! Die einen werden 107, die andern sterben „schon“ mit 93. (Infografik: Durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen, Quelle: Sterbetafel Stat. Bundesamt 2015) Dass wir deshalb alle länger arbeiten müssen, steht für mich außer Frage. Der Staat, bzw. die nachrückende Generation kann keine 30 bis 40 Jahre Rente finanzieren.

Das schreibe ich, weil den meisten von uns die persönlichen Konsequenzen nicht klar sind. Wir müssen heute unbedingt etwas dafür tun, damit wir auch in höherem Alter leistungsfähig bleiben. Damit wir auch jenseits der 70 arbeiten und Mehrwert schaffen können. Wir brauchen Gesundheit und Energie – noch auf Jahrzehnte. Und hier kommt das Stichwort Resilienz ins Spiel, das mich zunehmend fasziniert.

Resilienz ist laut Definition die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Jeder von uns erlebt Krisen, Rückschläge, unerwartete Verluste. Mit einem Lebensstil der Resilienz können wir sehr viel besser damit umgehen. Sicher, manches wird uns erheblich zurückwerfen – das hast Du vermutlich auch schon erlebt. Manchmal werden wir aber auch nach dem Weg durch ein tiefes Tal höhere Gipfel erklimmen als zuvor.

1. Resilienz lässt sich trainieren

Resilienz Coaching_Buschmann Zertifikat Resilienz-Berater Lizenz 210318

Und jetzt die spannende Nachricht: Resilienz lässt sich trainieren. Hier eine Übung dazu:

Mache es Dir gemütlich. Nimm Dir 2 – 3 Stunden Zeit. Ohne Stress.  Und schau doch einmal 15 – 20 Jahre zurück. Stelle Dir im Rückblick auf Deine Erfolge und Niederlagen folgende Fragen:

  • Was habe ich daraus gelernt?
  • Welches sind meine Toptalente – und wie kann ich sie künftig täglich einsetzen?
  • Nehme ich mir Zeit für mich selbst? Zum strategischen Planen, zum Überdenken meiner Werte und Prioritäten, zum Entwickeln persönlicher Leidenschaften?

2. Resilienz Coaching: Sabbatical

Ein Sabbatical nur für Dich, in dem Du Dich wiederherstellen, Kräfte sammelst, einen ganz neuen Blick für Ziele und Strategien gewinnst. Hier gibt es immer wieder Zweifel. „Das geht bei mir nicht“, höre ich Dich sagen – und ich verstehe das sehr gut.

Aber es stimmt nicht. Wenn Du heute wegen einer gesundheitlichen Krise für ein Vierteljahr im „Komma“ liegst, müsste es schließlich auch gehen. Letztlich ist es eine Frage der Planung. Ich behaupte: Mit einer Vorbereitungszeit von 1,5 bis 2 Jahren geht das auch bei Dir.

Alleine diese Vorbereitungszeit wird sich für Dich lohnen. Denn in dieser Zeit passt Du Deine Organisation so auf, dass man dort auch ein paar Monate ohne Dich auskommt. Das ist für eine Führungskraft das Beste, was ihr passieren kann. Denn dadurch gewinnen sie (die Führungskraft) Freiräume, um nicht im Unternehmen zu arbeiten, sondern am Unternehmen zu arbeiten. Am besten planst Du Dein Sabbatical gleich in Deine Jahresplanung ein.

Und das ist die wichtigste Aufgabe überhaupt. Entwickele Deine persönliche Resilienz. Deine Zukunft hängt davon ab, wie gut Du hier trainiert bist. Als persönlicher Sparringspartner für Unternehmer helfe ich Dir gerne. Gemeinsam entdecken wir Ihre Blind Spots und finden Wege, auf denen Du leistungsstärker, gesünder und gleichzeitig erfolgreicher arbeitest.

3. Resilienz Coaching: Dankbarkeit

Wir Deutsche gelten als etwas schwermütig und ängstlich. „German Angst“ ist ein international bekannter Begriff. Für dieses Phänomen habe ich ein Gegenmittel: Dankbarkeit. Es lohnt sich, auf die Ereignisse zurückzublicken und zu erkennen, wofür man alles dankbar sein kann.

Dankbarkeit tut der Seele gut. Dankbarkeit ist von geradezu therapeutischer Wirkung, denn sie hilft aus der Sklaverei negativer Gedanken heraus. Menschen mit depressiven Neigungen wird manchmal empfohlen, ein Danktagebuch zu führen. Plötzlich wird es wieder heller in Deiner Seele. Deine Seele erkennen, dass bei weitem nicht alles schlecht, vieles sogar überraschend gut ist.

Mein Jahr 2017

Ich fange also mal an: Das Jahr 2017 bedeutete für mich einen dramatischen Wechsel. Im Vorjahr war ich noch angestellter Geschäftsführer gewesen, nun habe ich mich als Business Coach in Reutlingen zum Solopreneur entwickelt.

Alleine hätte ich das nie geschafft. Doch es gab und gibt viele Menschen, die mich unterstützen, die mir Mut machen, die kritische Fragen stellen. Ja, es gibt sogar Menschen, die für mich beten. Ich weiß nicht, ob Du das verstehen kannst, aber mir bedeutet das sehr viel.

Vermutlich müsste ich auch manchem Menschen danken, den ich gar nicht kenne. Dem Fluglotsen, der eine sichere Entscheidung gefällt hat; dem Trucker, der für volle Regale in unserem Supermarkt sorgt; dem Hausmeister im Kraftwerk, der seinen Teil dazu beiträgt, dass bei mir Strom aus der Steckdose kommt.

Die Liste würde unendlich… Danke sagen ist nicht nur anständig, es nützt auch dem Dankenden. Es gibt Kraft und beflügelt positive Gedanken. So viel Gutes erlebe ich – und vor so viel Schlimmem bin ich verschont geblieben. Wir sollten Dankbarkeit zu unserer Lebenseinstellung machen.

Übrigens: Auch von meinen Kunden höre ich oft ein Dankeschön. Sie spiegeln mich damit, dass meine Dienstleistung als Berater ihnen persönlich etwas bedeutet und ihr Leben besser gemacht hat. Auch das ermutigt mich sehr. Liebe Kunden, ich danke Euch für Eure Dankbarkeit.

Ohne Gemeinschaft gibt es kein Wachstum

Dieses Jahr hat mir erneut gezeigt: Alleine kann man gar nichts bewegen. Man ist immer auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Ohne Gemeinschaft gibt es kein Wachstum. Ja, wir brauchen einander. Und wenn wir ehrlich sind: Wir brauchen nicht nur die Netten und Angenehmen, wir brauchen manchmal auch die Schwierigen und Unbequemen. Das ist das Prinzip der Menschheit. Insofern kann ich sogar dankbar sein für manches Problem, das sich mir in den Weg gestellt hat. Ich bin daran gewachsen.

Schaue auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Auch wenn bei Dir möglicherweise sehr schweres dabei war – gab es nicht auch vieles, wofür Du im Grunde dankbar bist? Wechsele doch für ein paar Minuten die Perspektive. Du wirst garantiert fündig. Mein gewagter Vorschlag für Dich: Mache die kommenden zwölf Monate zu Deinem persönlichen Jahr der Dankbarkeit.

4.Resilienz Coaching: Digitale Entgiftung

Digital Detox – digitale Entgiftung, das ist in den USA und anderen westlichen Ländern ein großes Thema. Einfach mal ein paar Stunden, Tage oder Wochen auf Internet und Elektronik komplett verzichten. Ist das nur eine nette Spielerei? Eine Fastenübung? Es ist weit mehr als das. Ich habe es selbst ausprobiert und staune über ein völlig verändertes Lebensgefühl.

Ständig erreichbar seit 1994

Lass mir aber erst die Geschichte meiner „digitalen Abhängigkeit“ beschreiben. Seit dem 1. April 1994, als ich eine Stelle bei Nokia Kabel GmbH antrat, war ich praktisch keinen Tag mehr ohne Mobiltelefon unterwegs. Immer erreichbar, immer cool und immer das aktuellste Modell am Ohr.

Ich habe schon SMS verschickt, da haben andere noch Videotext auf dem TV-Bildschirm gelesen. Neueste Handys – ich hatte sie als einer der ersten! Die Liste meiner Nokia- und Apple-Phones ist lang, sogar ein Satellitentelefon war dabei. Das brauchte ich in den USA, um einen dringenden Auftrag an Land zu ziehen.

Notizbuch als „Ersatzdroge“

Hinter mir liegen also 24 Jahre auf „digitaler Droge“. Nun startete ich zu Ostern einen Selbstversuch. Wir planten einen Urlaub in Marokko, und dazu fasste ich einen kühnen Plan: Ich nehme kein digitales Gerät mit. Weder iPhone noch iPad, weder MacBook noch iWatch. Eine „Digitale Entgiftung“.

Diese Idee gefiel mir. Meine Ersatzdroge: Stifte und ein neues Moleskine-Notizbuch. Meine Familie war baff erstaunt, als ich meinen Entschluss auf der Fahrt zum Frankfurter Flughafen offenbarte. Vermutlich fürchteten sie sich vor „Entzugserscheinungen“…

Endlich bei mir sein, ohne Ablenkung

In meinem Berufsleben habe ich in Hunderten Hotels übernachtet. Hier der übliche Ablauf:

  1. Betreten der Lobby
  2. Einchecken am Empfang
  3. Eintippen des WLAN-Codes

Manchmal kommt auch Drittens vor Zweitens 🙂

Was nun kommt, kennst Du vermutlich gut aus Deinem eigenen Berufsalltag. Es sind die üblichen Geschichten (die ich in Marokko nicht erlebte!):

  • Der Akku hat nur noch 25% Ladekapazität – entfällt
  • Wo ist die passende Steckdose / Adapter für mindestens drei Geräte? – entfällt
  • Das WLAN bricht immer wieder ab – entfällt
  • Ich versuche es mal in der Lobby, Garten, etc. – entfällt
  • Die Mail geht nicht raus – entfällt
  • Warum nur so wenige Likes? – entfällt
  • Warum bekomme ich keine Antwort auf meine Mail? – entfällt
  • Warum ruft der Kunde nicht zurück? – entfällt

Und so lebe ich im Marokko-Urlaub nach Jahrzehnten plötzlich in einer anderen Welt. Ich wache morgens auf, trinke einen Espresso und entspanne. Keine News, kein Facebook, kein WhatsApp – einfach nichts. Ich greife zu meinem Notizbuch und schreibe meine Gedanken auf. Dabei entwickle ich neue Pläne und Ideen.

Schreiben, Kritzeln, Malen

Dann lese ich die Frankfurter Allgemeine Zeitung – auf Papier! Wichtige Artikel reiße ich heraus, mache mir dazu Notizen. Bücher lese ich in gedruckter Form. Mein Kopf ist konzentriert. Keine Ablenkung, kein Mailchecken, kein Googlen – nur das Papier und ich. Ich schreibe viel, kritzle, male – das regt das Hirn an und inspiriert zu weiteren Ideen.

Zu meiner eigenen Überraschung sind diese zwei Wochen Genuss pur. Ich vermisse nichts, überhaupt nichts.  Ich lächle über mich selbst, mit welcher Besessenheit ich mit entsprechendem Equipment die Verbindung zur digitalen Welt gesucht hätte.

Dann die Angst vor dem „Kater“ zu Hause: Wie viele dringende Nachrichten sind in den vergangenen zwei Wochen untergegangen? Habe ich einen Kunden verloren, weil ich nicht binnen 24 Stunden antworten konnte? Immerhin: Jeder Mailschreiber erhielt von mir eine automatische Abwesenheitsnotiz.

Das Ergebnis: Aus der aufgelaufenen Masse entpuppten sich genau sieben Mails als wichtig – und keine einzige als dringend. Für mich ein Beweis, dass der Technikverzicht keinen Schaden angerichtet hat. Im Gegenteil: Die Tiefenentspannung aus der Urlaubszeit setzt sich im Alltag fort. Auch meine Freunde und Geschäftspartner sagen mir, dass ich viel erholter wirke. Der „Entzug“ scheint sichtlich gesundheitsfördernd zu sein.

Die Natur ist übrigens nie in Eile, und kommt doch nie zu spät.

Mein Fazit: Ich werde das Experiment im nächsten Urlaub wiederholen. Die internet- und bildschirmlose Zeit rückt meinen Kopf wieder zurecht. Ohne die Geräte entstresse ich wirksamer und tiefer. Das Leben lässt sich besser meistern. Ich kann ich selbst sein, befreit von der Abhängigkeit, wie das Netz auf meine Aktivitäten reagiert.

Bei dem christlichen Berater Reinhold Ruthe habe ich den Satz gelesen: „Unser Herr treibt niemanden in die Hektik, niemanden in den Burnout.“ Gelassenheit ist eine hohe Kunst, nach der es zu streben lohnt. Die Natur ist übrigens nie in Eile, und kommt doch nie zu spät. Ein ansprechender Gedanke.

Hast Du Lust, „Digital Detox“ auszuprobieren? Eine persönliche digitale Entgiftung? Nach meinem Selbstversuch kann ich nur empfehlen: Tu es. Du wirst wertvollste Erfahrungen machen.

5.Resilienz Coaching: Generös sein

Meine Überzeugung: Kleinlich ist peinlich. Da halte ich es lieber mit dem legendären Autobauer

Henry Ford: Immer mehr geben, als der Kunde erwartet.

Und auch mehr, als der Mitarbeiter erwartet. Ford hat in Zeiten des härtesten Kapitalismus die Löhne seiner Arbeiter erhöht. Er gab ihnen 5 Dollar pro Arbeitstag – so viel hatte noch nie einer seinen Leuten bezahlt. Und er führte zudem die 40-Stundenwoche an fünf Tagen ein (bis dahin hatte die 48-Stunden-Woche an sechs Tagen gegolten). Bei vollem Lohnausgleich!

Ford war kein Mildtäter, er wusste genau, was ihm das bringt. Die Mitarbeiter blieben seinem Unternehmen treu, lieferten bessere Qualität und Produktivität. Und am Ende hatten auch kleinere Leute genügend Geld, um sich ein Auto zu kaufen – natürlich einen Ford.

Das Überfluss-Paradigma

Großzügigkeit ist also nicht nur eine Art „Gutmenschentum“ im Business. Sie ist eine Grundhaltung, von der alle profitieren – auch der Großzügige selbst. Ich habe es erlebt: Strukturen in Konzernen und Abteilungen funktionieren sehr viel besser, wenn das Prinzip der Generosität gelebt wird. Da ist kein Platz für Neid oder Angst vor Übervorteilung. Da steht das Wohl aller im Mittelpunkt, und das ist keine leere Phrase.

Wer gibt, gewinnt!

Weisst Du, was der psychologische Vorteil von Großzügigkeit ist? Experten nennen es das Überfluss-Paradigma. Das bedeutet, das ich aus einer Haltung heraus handle, die besagt: Ich besitze so viel, dass ich mit Leichtigkeit davon abgeben kann. Das Gegenteil wäre das Mangel-Paradigma. Dieses Paradigma prägt die Knauserer, die Ewig-zu-kurz-Gekommenen, die Pfennigfuchser. Das sind in der Regel unangenehme Menschen.

Wir sollten uns von dem Gedanken verabschieden, dass es in der Welt um uns herum einen immer gleich groß bleibenden Kuchen gibt, bei dem wir um das größte Stück kämpfen müssen. Wir sollten uns vielmehr dafür einsetzen, dass dieser Kuchen tatsächlich größer wird und jeder ein ordentliches Stück erhält. Das ist möglich, und der Schlüssel dazu lautet: Großzügigkeit.

Mehr Erfolg durch Großzügigkeit im Praxistest

Willst Du es mit ein paar einfachen Übungen ausprobieren?

Verdopple beim nächsten Restaurantbesuch einfach das Trinkgeld. Denke nicht groß drüber nach, ob es der Service wert war. Du gibst es nicht als „Belohnung“, sondern weil Du es Dir locker leisten kannst. (Überfluss-Paradigma!).

Wenn Du einen Fehler bei einem Mitarbeiter oder Anbieter entdecken, entscheide Dich: Ist es ein unbedeutender Fehler, übersieh ihn einfach (Du weisst schon, Sie kannst es Dir leisten). Ist es ein gravierender Fehler, weise ihn auf möglichst schonende Weise darauf hin, ohne den anderen zu beschämen.

Wenn Dich das nächste Mal jemand um einen Gefallen bittest, der Sie ein bisschen Zeit kosten wird, sag einfach Ja. Du hast Zeit, anderen Menschen zu helfen. Jeder hat diese Zeit.Geben ist seliger als Nehmen

Es gibt das biblische Wort „Geben ist seliger als Nehmen“. Ich versuche, nach diesem Wort zu leben und habe damit großartige Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass wir es nicht berechnend tun, weil wir sonst enttäuscht werden könnten, keine Gegenleistung zu erhalten.

Menschen werden aber zumeist Deine Freundlichkeit und Großzügigkeit zu schätzen wissen, auch wenn es sich für Dich nicht gleich in barer Münze auszahlt. Um es mit einem Wort von Emma Goldman zu sagen: „Kleinigkeit spaltet, Großzügigkeit verbindet.“

Welche Erfahrungen hast Du mit Großzügigkeit gemacht?

6. Resilienz Coaching: Wohltuendes Wandern

Resilienz Coaching Mehr Energie bekommen

Einen Berg erklimmen, das ist nicht nur etwas für Alpenfreaks und Kniebundhosenträger. Aus dem Dickicht des Alltags herauskommen und statt enger Bürowände einen kilometerweiten Blick zu genießen, macht den Kopf frei, gibt andere Perspektiven und liefert neue Energie. Eigentlich müsste es Bergtouren auf Rezept geben, so wohltuend ist der Weg nach oben.

Ich liebe es, mit meinem Sohn zu wandern und neue Kraft zu tanken. Erst kürzlich haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Samstag früh erst mal über eine leere Autobahn, was die Pferdestärken unter der Haube jubeln lässt und mir als Lenker großen Spaß macht. Ab Kempten kommen die Allgäu-Berge in den Blick. Die Vorfreude wächst.

Über wirklich Wichtiges reden

Wir starten unsere Tour, gehen nebeneinander, an schmalen Stellen hintereinander. Wir spüren unsere Muskeln, die Anstrengung, wir reden und lachen, tauschen Erinnerungen aus, sprechen über das Leben. Auch über das, was wirklich zählt. Es kommen genau die Dinge zur Sprache, die im Alltagsstress so häufig unter den Tisch fallen.

Stunden später

Die Watch zeigt mir 28.796 Schritte an, wir haben rund 1.000 Höhenmeter geschafft. Da sind Liegestühle, auf denen wir uns ausstrecken und von der Sonne wärmen lassen. Der Ausblick ist eine Wonne, die Seele entspannt. Angesichts der Schönheit der Schöpfung empfinde ich neue Bewunderung für den Schöpfer. Ihm bin ich auch dankbar für meine Gesundheit, die solche Touren erst möglich machen.

Effektiver als nur Büro

Dinge ordnen sich in meinem Kopf. Meine Augen erkunden die Weite, mein Gehirn entwickelt neue Ideen. Wie von selbst. Diese Minuten des Nichtstuns bringen mich gedanklich weiter als zwei Stunden Arbeit im Büro. So sind wir Menschen offenbar konstruiert.

Nach dem Abstieg fühle ich mich erschöpft, aber glücklich. Ja, es wird in meinen Beinen einen Muskelkater geben – bei meinem Sohn nicht. Wir duschen, fühlen die entspannende Wärme, freuen uns auf ein gutes Essen. Eine Dorade mit Spinat und Knoblauch, ergänzt durch einen kräftigen Rotwein, weckt neue Lebensgeister. Meine Watch meldet mir 1.891 auf der Tour verbrannte Kalorien. Da schmeckt das Menü noch mal so gut.

Gibt mehr Energie für den Alltag

Am Sonntagnachmittag geht es zurück. Jetzt ist die Autobahn voll, wir weichen auf Landstraßen aus und genießen auf der kurvenreichen Strecke die schöne Landschaft Oberschwabens und der Schwäbischen Alb.

Warum gönnen wir uns solche Mini-Auszeiten nicht häufiger? Sie schaffen der von Büroarbeit gestressten Seele und dem Körper Erholung. Mini Auszeiten erzeugen Erinnerungen, die wochen- und monatelang nachklingen. Sie stärken die Bande zwischen den Menschen, die mit dabei sind. Sie machen jeden neuen Spurwechsel, den wir im Alltag vornehmen müssen, einfacher und geschmeidiger. Du bekommst einfach mehr Energie dabei.

Wann steht Deine nächste Mini-Auszeit im Kalender? Und wenn Du ganz mutig bist, baust Du diesen Termin bereits für Dich oder als Team Event in Deine Jahresplanung ein 😉

7. Resilienz Coaching: Dreamday

 „Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will, für den ist kein Wind der richtige.“ So hat der alte Seneca die Bedeutung von Zielen beschrieben. Und er hat recht. Viele von uns fühlen sich von den Böen des Alltags-Leben hin- und hergetrieben.

Auf der einen Seite sind die Ansprüche der Kunden oder des Arbeitgebers, auf der anderen nimmt uns die Familie in Beschlag. Vielleicht haben wir ehrenamtliche Verpflichtungen, und auch unsere Hobbys sollen einen festen Platz bekommen.

Was ein ausbalanciertes Leben sein könnte, entpuppt sich in der Realität als Stress auf allen Ebenen – und zwar negativer Stress, der uns krank macht.

„Aussteigen für einen Tag“ Markus Buschmann

Wenn wir gesund bleiben wollen, müssen wir immer wieder aus dem Hamsterrad des Alltags aussteigen. Das Zauberwort dafür heißt „Dreamday“.

Das ist ein Tag (oder mindestens ein halber), an dem wir uns ausschließlich mit unseren Lebenszielen beschäftigen. Wir ziehen uns zurück, gehen an einen inspirierenden Ort – etwa eine Kapelle, eine Hütte am See oder das Restaurant des Stuttgarter Fernsehturms (wegen des Überblicks).

Dort reflektieren wir, was in unserem Leben wirklich wichtig ist. Viele neigen beispielsweise dazu, im Alltag den Beruf wichtiger zu nehmen als die Familie. Das ist verständlich, aber auch kurzsichtig. Denn als Basis für unser Lebensglück sind Beziehungen wichtiger als der Beruf – da sind sich die Experten einig.

Gleichzeitig kann der Mensch, der in harmonischen Beziehungen lebt, auch am Arbeitsplatz bessere Leistung bringen. Nur sollte er nicht erwarten, dass diese Beziehungen ohne eigenen Einsatz harmonisch bleiben. Der (Ehe-)Partner braucht nicht weniger Pflege als ein Kunde; die Kinder brauchen nicht weniger Zuwendung als die Kollegen.

Was wichtig ist, muss jede Woche vorkommen

Als ein Schlüssel zu einem ausgewogenen Lebensstil hat sich eine intelligente Wochenplanung erwiesen. Grundsätzlich gilt: Alles, was nicht mindestens einmal pro Woche einen festen Termin hat, ist Ihnen nicht wirklich wichtig.

Du willst etwas für Deine Gesundheit tun und schaffst es nicht mal an einem Tag in der Woche etwas Sport zu machen? Dann gib es Dir zu: So wichtig ist es Dir auch wieder nicht – andere Dinge bekommen Priorität.

Du hast Deinem Partner*in zugesagt, dass er der wichtigste Mensch in Deinem Leben ist. Gleichzeitig bringst Du es nicht einmal auf eine Stunde pro Woche, in der Du tiefer schürfende Gespräche führst? Vergiss es.

Wie komme ich aus dem Hamsterrad heraus? Wie könnte ich mein Leben ordnen? Dazu wolltest Du schon immer mal ein Seminar besuchen. Zeit für Dich zu nehmen. Ein schöner Gedanke, der auf der Strecke bleibt. Also nicht wirklich wichtig.

Resilienz Coaching: Auf diese vier Bereiche kommt es an

Psychologen haben vier Bereiche herausgearbeitet, die für ein ausbalanciertes Leben nötig sind und somit Deine persönliche Resilienz stärken. Du wirst damit psychisch widerstandsfähiger und bewältigst Krisen, beruflich wie privat, leichter.

  1. Körper (Gesundheit)
  2. Familie (Beziehungen)
  3. Beruf
  4. Sinn (Religion/Engagement für andere)

Wer einen dieser Bereiche konsequent ausblendet, führt ein unbalanciertes Leben. Das mag für eine gewisse Zeit gut gehen, aber dann gerät das Leben aus dem Lot.

Konkret: Hast Du für die kommende Woche für alle vier Bereiche Termine anberaumt? Alleine oder mit einem Sparringspartner. Ich wünsche es Dir. Denn damit steigen beträchtlich Deine Chancen, seelisch gesund zu bleiben.

8. Resilienz Coaching: Warte nicht auf den Aufprall!

Resilienz Coaching mit dem Lebensteppich

Resilienz Coaching mit dem Lebensteppich

Gestern noch in der Firma das Jubiläum gefeiert, und heute ist ein Termin mit der Personalabteilung. „… wir müssen Ihnen leider mitteilen,… wegen Umstrukturierungen… Wir wünschen Ihnen alles Gute für die  Zukunft …“. Wie kann das sein?

In meiner Arbeit als Resilienz Coach und Berater treffe ich immer wieder auf Menschen, die mit der aktuellen Situation nicht gerechnet haben. Es kam überraschend. Aber schlimmer noch, es traf die Person völlig unvorbereitet. Wie ein Aufprall auf ein stehendes Hindernis. Die Lebens-Fahrt ist unvorhergesehen gestoppt.

Was möchte ich denn eigentlich in 5 Jahren machen?

Von der täglichen Arbeit absorbiert, war keine Zeit für Träume und neue Ideen. Der Job machte Spaß – trotz aller Schwierigkeiten – aber er ließ auch keine Zeit übrig, um einmal zu fragen „Was möchte ich denn eigentlich in 5 Jahren machen? Passt diese Arbeit noch zu mir und meinen Lebenswünschen?“ Bin ich mit der Einstellung „Das war schon immer so, und wird auch so bleiben“ zufrieden?

Und nun stellt sich auf einmal diese Frage unaufschiebbar und will beantwortet werden. Wie gut, wenn man vorbereitet ist. Wie gut, wenn man rechtzeitig einen „Sparringspartner“ an Bord nimmt, der – ohne akuten Entscheidungsdruck – unterstützt, die eigene Lebensrichtung zu überprüfen. Zu diesem Thema habe ich einen speziellen Workshop kreative Lebensplanung mit dem LEBENSTEPPICH©  für Dich entwickelt.

Resilienz Coaching mit dem LEBENSTEPPICH ©

Wie geht das? Nun der Startpunkt ist Erkenntnis meiner Selbst, meiner Stärken, meiner Begabungen, meiner Resilienzen, meiner Beziehungen, meiner eigenen Endlichkeit. Hierdurch wird Ihnen ganz neu klar, was ihr Leben schön und erfüllt macht. Und ganz natürlich wird erste  Vorfreude auf Ihre Zukunft  aufkommen … neue Offenheit für das vor Dir liegende Leben.

Hierzu können zwei Stunden „Inspektion“ bei einem erfahrenen Business Coach schon sehr weiter helfen. Und das in Kombination mit einem genialen Instrument: den LEBENSTEPPICH ©. Du wirst zunächst Deine Stärken und erfüllende Momente in ihrem Leben sammeln und in den LEBENSTEPPICH © eintragen, danach schaust Du nach vorn auf den vor Ihnen liegenden Zeitabschnitt, der aber auch einmal zu Ende gehen wird. Hieraus ergibt sich für Dich geschlossenes Bild, das Dich inspirieren wird.

Warte nicht auf den Aufprall. Begnüge Dich nicht mit einer mittelmäßigen Existenz. Gebe Dir und Deinem Leben die Chance, die richtige Lebensspur zu benutzen. Ohne Crash!

Workshop kreative Lebensplanung mit dem LEBENSTEPPICH ©

Steige für drei Stunden aus dem Hamsterrad aus…

Veränderungen und Herausforderungen gehören zu jedem Leben. Wie gut ist es, in solchen Zeiten aus dem Alltag aussteigen und sich die Situation bewusst anschauen zu können. Hieraus entstehen Klarheit, Kraft, Zuversicht und Aufbruch.

Erkenntnisse über Stärken, Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und Werte, die das Leben bereits positiv beeinflusst haben, helfen Dir, das Potenzial der Zukunft neu in den Blick zu nehmen.

Bei folgenden Themen hat sich der LEBENSTEPPICH© bereits bewährt:

Sei mutig – sei erfolgreich!

Deine Spurwechselassistenten

Markus & Gerald

Published On: Mai 10, 2021 / Kategorien: Business Coaching /