Jahresplanung

Was erwartet Dich in diesem Beitrag?

  1. Warum Du auf Kunden verzichten solltest
  2. Blinker setzten hilft
  3. Was Du nach 180 Tagen tun solltest
  4. Ein Spurwechsel Tipp
  5. Sei gespannt…

Das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Unternehmer

Heute gelassen Dinge tun, die in Stress ausarten würden, wenn wir sie erst morgen anpacken. Diese Arbeitsmethode ist eines der Geheimnisse erfolgreicher Unternehmer. Der Managementguru Stephen Covey nannte solche Aufgaben „wichtig, aber nicht dringend“. Bevor Du als Leser zustimmend nickst, dürfen wir Dir eine Frage stellen? Hast Du Dich schon mit Deiner Jahresplanung für das kommende Jahr befasst? Hast Du schon über Deine Ziele nachgedacht?

Manche werden jetzt antworten: „Ach, es ist doch noch Sommer, es sind soooo viele Monate bis zum Jahresende. Warum sollte ich mich in dieser wundervollen Zeit mit grauen Zahlen beschäftigen? Dazu besteht überhaupt keine Notwendigkeit …“

Jahresplanung als wichtige Führungsaufgabe

Womit wir wieder bei Covey sind: Jahresplanung ist wichtig, aber im Sommer noch nicht dringend. Darin liegt die wundervolle Chance, ohne Zeitdruck umsichtig und viel grundlegender an das Thema heranzugehen. Denn die Jahresplanung ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben in einem Unternehmen überhaupt. Warum also erst damit anfangen, wenn es drängt?

Falls Du noch nie eine Jahresplanung gemacht hast, geben wir Dir gerne ein paar wichtige Tipps. Es handelt sich um einen Fragenkatalog, der klar macht, dass wir mit weitreichenden Überlegungen mehr erreichen als mit dem flüchtigen Zusammenstoppeln von ein paar Zahlen in einer Excel-Tabelle. Hierzu fällt mir ein passendes Zitat ein:

Wer nicht plant, wird verplant! Markus Buschmann

Er ist eher ein Opfer statt ein Gestalter.

14 Tipps für Deine Jahresplanung:

  1. Beginne frühzeitig.
  2. Erarbeite die Jahresplanung im Team
  3. Die Firmenvision sollte über allen Deinen Gedanken stehen.
  4. Zahlen, Daten, Fakten, (ZDF) sind die Grundlage für Deine Planung.
  5. Sei bei der ZDF Analyse ehrlich zur Dir selbst.
  6. Stimmt Dein Portfolio in Krisenzeiten noch?
  7. Wie kannst Du Mitarbeiter fördern und weiterbilden?
  8. Wie kannst Du die Preise erhöhen?
  9. Wo kannst Du Kosten senken?
  10. Wie kannst Du Rücklagen bilden?
  11. Ist Dein Marketing noch zeitgemäß?
  12. Macht eine Kooperation Sinn?
  13. Gibt es Fördermöglichkeiten vom BUND?
  14. Kann Dich ein Coach unterstützen?

Im Team arbeiten

Noch eine wichtige Vorbemerkung: Jahresplanung ist Teamsache. Zaubere bitte nicht als einsamer Wolf irgendwann in einem Meeting ein Zahlenblatt hervor. Beteilige Deine Mitarbeiter an der Planung. Du wirst von ihrer Kompetenz profitieren. Am Ende ist es dann nicht DEIN Plan, sondern EUER Plan.

Am Anfang stehen Grundsatzfragen. Was ist Deine Vision für die Firma und das Team? Warum gibt es uns? Was ist unser Alleinstellungsmerkmal? Wie können wir unser Unternehmensprofil schärfen?

Chancen und Risiken analysieren

Natürlich brauchen wir als Grundlage ZDF – Zahlen, Daten, Fakten. Wie sind Deine Unternehmensgewinne? Wo stehst Du mit Umsatz und Rendite heute? Und welche Ziele setzt Du Dir fürs kommende Jahr? Vermutlich willst Du wachsen – aber um wie viel Prozent genau? Vielleicht würde es Dir auch genügen, bei gleichbleibendem Umsatz eine höhere Rendite zu erzielen.

Ergebnis kommt vor Umsatz!

Darüber solltest Du nachdenken.

Die SWOT Analyse

Passt die Struktur Deines Unternehmens überhaupt noch zu Deinen Zielen? Hast Du die Ressourcen, Wachstum zu managen. Hier hat sich die SWOT-Analyse als hilfreiches Instrument erwiesen. Mit dieser Methode erkennst Du Stärken und Schwächen. Sieht zudem Chancen und Risiken der aktuellen Wirtschaftssituation genauer.

Mitarbeiter fordern und fördern

Das Wohl und Wehe einer Organisation steht und fällt mit der Qualität ihrer Mitarbeiter. Was ist dabei fürs kommende Jahr zu beachten? Brauchen wir neue Mitarbeiter? Welche Qualitäten müssen diese Mitarbeiter mitbringen? Bin ich als Arbeitgeber attraktiv genug? Welche Weiterbildungen benötigen unsere Mitarbeiter? Wie können wir besser kommunizieren? Wie den Teamspirit verbessern? Vielleicht braucht es im neuen Jahr mal einen ganz besonderen Firmenausflug, der Wertschätzung signalisiert. Auch das gehört in den Plan!

Kunden und Kosten

Die Finanzplanung ist ein guter Anlass, die Kundensituation nüchtern zu durchleuchten. Passen die aktuellen Kunden zu meinem Business? Mit welchen Kunden mache ich im neuen Jahr voraussichtlich die entscheidenden Umsätze? Sollten wir uns von Kunden trennen, die unterm Strich einfach zu teuer für uns sind? Kunden, die also nur Umsatz, aber praktisch keine Gewinne erzielen? Willst Du neue Kunden gewinnen?

Wie sieht unsere Beziehung zu den Kunden überhaupt aus? Kennen wir ihre Sorgen und Nöte? Sind wir in regelmäßigem Kontakt, etwa durch Marketingmaßnahmen oder Social Media? Auch hier kann es Investitionsbedarf geben.

Wo lassen sich Kosten reduzieren lassen. Gibt es dazu bereits eine sinnvolle Analyse? Wo geben wir unnötig viel Geld aus? Bieten die neuen digitalen Möglichkeiten Gelegenheit, Ausgaben zu senken? GO DIGITAL ist ein Förderprogramm des BUNDES. Bekanntlich ist kein Betrag leichter verdient als der, den man erst gar nicht ausgegeben hat. Dazu kommt die Prüfung, ob ich den richtigen Steuerberater habe, der mich frühzeitig auf Gefahren und Risiken hinweist.

Über das Bestehende hinausdenken

Und dann natürlich die Frage nach einer Veränderung der Firmenausrichtung. Sollten wir eine neue Branche erobern? Welche Ressourcen benötigen wir dazu? Könnte es sinnvoll sein, mit anderen Marktteilnehmern zu kooperieren? Wer könnte uns unterstützen, und für wen könnten wir Mehrwert schaffen?

Bei Investitionen gilt es auch immer zu schauen, welche Finanzierungsmöglichkeiten mir derzeit zur Verfügung stehen. Neue Kredite sind in Niedrigzinszeiten verlockend und können eine echte Option sein, solange man sich „gesund“ verschuldet und die Rückzahlung realistisch bleibt. Auf der Ertragsseite müssen wir selbstredend ebenfalls Entscheidungen treffen. Dazu gehört jährlich neu die Überlegung: Wie können wir die Preise um x Prozent erhöhen, ohne dass uns in gefährlicher Weise Kunden abspringen? Auch das kannst Du mit der KVP Methode lösen.

Jahresplanung mit einem Coach

Du siehst: Eine kluge Jahresplanung berührt sehr, sehr viele Fragen. Und jetzt verstehst Du auch besser, warum wir dafür werben, dieses Thema Monate im Voraus anzupacken. Wer den richtigen Spurwechsel einschlagen will, braucht eine weitreichende Übersicht und nicht nur ein flüchtiges Hinschauen.

Eine zusätzliche Hilfe ist der Blick von außen, der Dich von Deinen „Blind Spots“ befreit und Deine Analyse wesentlich verbessert. Genau dafür gibt es uns „Spurwechselassistenten“. Wir haben viel Erfahrung und nützliche Tools, die Dir bei Deiner Jahresplanung helfen. Für Deine Jahresplanung haben wir sogar einen speziellen Workshop entwickelt. Am Ende des Workshops hast Du einen Masterplan als Grundlage für das kommende Geschäftsjahr.

Ist dieser Schritt heute dringend? Nein, ist er nicht, es sind noch Monate bis zum Jahreswechsel. Aber er ist wichtig. Und es ist besser, wichtige Probleme zu lösen, bevor sie dringend werden und unter Zeitdruck nur noch mehr schlecht als recht gemanagt werden können.

180 Tage sind vergangen

Nun kommt der große Check.

In wenigen Wochen endet bereits die erste Hälfte des Jahres. Hast Du in den ersten beiden Quartalen denn schon Deine Jahresziele zur Hälfte erreicht? Genau genommen müsstest Du sogar mehr erreicht haben, weil im dritten Quartal die Sommerferien liegen.

Die Jahresmitte ist eine großartige Chance zu prüfen, ob man in die richtige Richtung unterwegs ist oder ob es einen Spurwechsel braucht. Genau dazu mache ich Dir heute Mut. Im Herbst haben wir das Gefühl, das Jahr ist schon irgendwie gelaufen – und man wird an den Ergebnissen nicht mehr viel ändern können. Im Frühsommer wissen wir, dass noch Zeit ist, etwas zu drehen.

Den Richtungswechsel mitteilen

Wenn Du an Deinem Fahrzeug den Blinker setzt – tust Du das für Dich oder für die anderen? Die Antwort ist einfach: Du tust es für die anderen, denn Du weisst ja (hoffentlich) schon, in welche Richtung Deine Fahrt weiter geht. Blinken signalisiert, dass ich aus der Routine ausbreche, von der gewohnheitsmäßigen Fahrtrichtung abweiche.

Routine kann für eine gewisse Zeit gut sein, sie gibt uns Sicherheit und hilft uns, die Dinge zu konsolidieren. Doch wenn es um Erfolg geht, erweist sich zu viel Routine eigentlich immer als Bremse. Wir müssen beweglich bleiben, überholbereit und willens, bei Bedarf auch mal links oder rechts abzubiegen.

Der Blinker ist ein Kommunikationsinstrument. Wie kommunizierst Du in Deiner Organisation? Sprichst Du mit den Mitarbeitern? Teilst Du Deinen Leuten mit, wo es langgeht? Und wenn ja, wie tust Du es? Hat Dein Team eine Chance, Deinen Blinker zu sehen?

Der Richtungsanzeiger kündigt an, dass sich etwas ändert. Wie kündigst Du Änderungen an? Erklärst Du die letzten Quartalszahlen? Diskutierst Du über die Zukunft deines Unternehmens mit den Mitarbeitern? Sprichst Du über die Zukunft der Mitarbeiter? Hast Du ein funktionierendes Frühmeldesystem, das Dich informiert, wenn Veränderungen Dein Eingreifen erfordern

Wichtig, aber nicht dringend

Das sind alles extrem wichtige Fragen, wenn Du in der zweiten Jahreshälfte noch einmal durchstarten willst. Und es sind Fragen, die Du möglicherweise alleine im „stillen Kämmerlein“ nicht angemessen beantworten kannst. Ein Coach an Deiner Seite hilft Dir. Er hilft Dir schneller den Durchblick zu bekommen und die blinden Flecken bei Ihrer Analyse zu entdecken. Ein „Spurwechselassistent“ ist ein genialer Unterstützer, um schneller und besser voranzukommen.

Dabei geht es um Deine aktuelle Situation, aber auch um Grundlegendes. Zum Beispiel darum, wie es Dir gelingt, weniger in der Organisation und stattdessen mehr an der Organisation zu arbeiten. Oder darum, wichtige Themen anzupacken, gerade wenn sie (noch) nicht dringend sind. Das ist eine klassische Führungsaufgabe, die bei über 90 Prozent aller Führungskräfte zu kurz kommt. Wenn Du Dich dieser Aufgabe widmest, holt Sie Dich das heraus aus der Getriebenheit und bringt Dich hinein in eine Gelassenheit, mit der das Arbeiten unendlich mehr Spaß macht

Der Spurwechsel Tipp

WARNUNG: Setze nicht zu viele Blinker. Wenn alle Blinker am Fahrzeug leuchten, hast Du die Warnanlage eingeschaltet. Fahrzeuge in diesem Zustand stehen entweder, oder sie kommen nur ganz langsam voran, weil sie beispielsweise abgeschleppt werden. Das heißt: Das Blinkersetzen muss wohldosiert sein, und das gilt auch für Veränderungen in Deiner Firma.

Nochmal in Kürze:

  1. Ziehe eine nüchterne, ehrliche Halbjahresbilanz.
  2. Prüfe schonungslos, wie viel Zeit Du für wichtige Aufgaben brauchst, die nicht dringend sind.
  3. Lege fest, an welchen Stellen ein Richtungswechsel wichtig ist.
  4. Kommuniziere diesen Richtungswechsel klar.
  5. Beschleunige – in die richtige Richtung!

Wem könnte dieser Blog weiterhelfen? Wir freuen uns, wenn Du diesen Artikel weiterleitest 😉

Sei mutig – Sei erfolgreich!

Deine Spurwechselassistenten Markus & Gerald

Gerald Umnig Berater

Mail an Gerald Umnig

Coaching Führungskräfte

Mail an Markus Buschmann