Führungskraft werden: So geht das!

Update vom 20.04.2021

Ein Thema, das mich persönlich schon immer fasziniert. Und Dich vermutlich auch.

Viel Literatur habe ich zu diesem Thema gelesen. Selbst habe ich viele Führungspersönlichkeiten persönlich kennengelernt. CEO’s großer IT Unternehmen, CTO’s großer Flughäfen und Banken.

Über Führung (Leadership) sind viele Mythen im Umlauf. Einer dieser Mythen lautet: „Zur Führungskraft wird man geboren.“ Wenn auch Du an diesen Satz glaubst, dann hast Du keine Wahl: Du musst die geborenen Führungskräfte aufspüren und anheuern.

Alle anderen musst Du für Führungsaufgaben aussortieren. Und falls Du selbst Führungskraft bist, Dich aber nicht dazu geboren fühlst … tja.

Aber, wie gesagt, es ist ein Mythos. Die Wahrheit ist: Mitarbeiter Führung kann man lernen. Mitarbeiterführung hat viel mehr mit einem Handwerk zu tun als mit den Genen. In Führung summieren sich Ausbildung, Tools, Menschenkenntnis und Lebenserfahrung. Das alles steckt nicht in Deiner DNA. Du kannst vielmehr beeinflussen, wie Du eine bessere Führungskraft wirst. Ich finde, das ist eine gute Nachricht.

Wer ist Führungskraft?

In Deutschland gibt es 3,9 Millionen Führungskräfte, schreibt das Magazin Brandeins. Nach meiner Definition sind es sogar sehr viel mehr. Denn zu den Aufgaben des Managements und einer Führungskraft gehören die neun Dimensionen:

  1. Organisation
  2. Jahresplanung
  3. Zielsetzung
  4. Entscheidung
  5. Delegation
  6. Koordination
  7. Information
  8. Mitarbeiterbewertung
  9. Kontrolle

Wer ist also Führungskraft? Im Prinzip jeder von uns! Jeder hat doch diese Themen in seinem Alltag. Dein Auto hat einen Mangel, einen Defekt – was tust Du also? Du gehst Schritt für Schritt durch einen der oben genannten neun Punkte.

Wir alle sind Führungskräfte in unseren unterschiedlichen Aufgaben. In der Familie, im Verein, am Arbeitsplatz, in unserer Freizeit. Es gibt mehr Führungsaufgaben, als wir im ersten Moment denken.

Führungskraft werden: Mach den Kurztest

Es lohnt sich also, sich mit dem Thema Führung und Management näher zu beschäftigen. Und hier habe ich eine Hilfestellung für Dich. Wie Du vielleicht weißt, bin ich nicht nur ein Business Coach in Reutlingen sondern auch ein Partner von xpand, einer vielseitigen europäischen Beraterorganisation, zu deren Schwerpunkten die Entwicklung und Coaching von Führungskräften zählt.

Ein spannendes Werkzeug ist der Kurzcheck „Wertvoll und wirksam führen – value added leadership“ Dieser Kurzcheck umfasst die fünf Dimensionen:

  1. Managementkompetenz
  2. Soziale Kompetenz
  3. Soziale Verantwortung
  4. Selbstverantwortung
  5. Identität

Wenn Du diesen Kurztest machst, erkennst Du, welche Handlungsfelder bei Dir schwach oder stärker ausgeprägt sind. Das heißt: Du weißt danach schon recht genau, wo Deine Führungsqualitäten liegen und wo Du möglicherweise noch nachlegen solltest.

In meiner Beratung möchten meine Kunden immer wieder Klarheit bekommen. Und diese Klarheit bekommst Du, wenn Du den Kurzcheck für Dich machst.

Ich ermutige Dich, Führung aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Dabei erfährst Du etwas, was Dir vielleicht bislang entgangen ist: Führung macht einfach Spaß! Es ist unglaublich befriedigend, mit einem gut geführten Team Ziele zu erreichen, die bislang noch in weiter Ferne scheinen.

Steile Lernkurve, schneller Erfolg

Die Lernkurve ist dabei am Anfang besonders steil. Du wirst also schnelle Erfolge sehen. Denn: Management und Führung sind erlernbar. Bist Du dabei?

Vielleicht hilft Dir zur Entscheidung für den Kurzcheck mein Lieblingszitat des genialen Erfinders Thomas Alva Edison. Er sagt zum Thema Erfolg:

99 Prozent sind Transpiration und 1 Prozent ist Inspiration.

Das gilt auch für Deinen Führungserfolg.

Führungskraft werden: Karriere machen?

Das Telefon klingelt. Mein Chef ist dran. Kurzer Small Talk, dann kommt er zur Sache. Meine Beförderung steht an. Mehr Verantwortung. Mehr Macht. Mehr Gestaltung. Mehr Geld. Viel mehr Geld. Ein echter Karrieresprung. Klingt super. Wirklich super?

Ich kenne die Situation von beiden Seiten gut. Als Mitarbeiter wurde ich mehrfach befördert, als Chef habe ich vielfach befördert. Über eines machen wir uns dabei viel zu wenige Gedanken: So verlockend der Aufstieg ist – passt er wirklich zu meinen Begabungen? Und vor allem: Passt er zu meinen eigentlichen Lebenszielen?

Karriere machen kann sehr viel kosten

Im Rückblick ist mir bei meinen eigenen Karrieresprüngen klargeworden: Ich habe nicht alles richtig gemacht. Ich habe mich – wie das die meisten in meiner Situation getan hätten – teilweise von Dingen locken lassen, die meinen Lebenszielen nicht dienten. Der Preis für meinen Erfolg war sehr hoch.

Wie kann es besser gehen? Wie schütze ich mich davor, einem dicken Gehaltssprung und einem superattraktiven Firmenwagen hinterherzulaufen, obwohl die neue Position meinem Lebensglück letztlich schaden wird? Folgende Gedanken können weiterhelfen – sie hätten mir in meiner beruflichen Biografie weitergeholfen:

Kennst Du Deine Lebensziele?

Zuerst einmal gilt es innezuhalten, sich Bedenkzeit zu nehmen, vor einer schnellen Entscheidung die Pausetaste zu drücken. Am besten ist der dran, der bereits schriftlich fixierte Lebensziele besitzt. Denn er kann die neue Position sehr genau darauf abklopfen, ob sie diesen Zielen dienen oder ihnen vielleicht sogar schaden wird. Hast Du schon Deine Lebensziele notiert?

1 Schreibe Deine Lebensziele (heute) auf – es wird Dich klüger und weiser machen.

Im Leben gilt auch: Werte und Ziele müssen übereinstimmen. Kenne ich meine Werte überhaupt? Auch diese solltest Du aufschreiben. Wenn das beispielsweise Ehrlichkeit ist und Du gleichzeitig weisst, dass die neue Position mit Schummeleien aller Art verbunden ist, dann machst Du Dich unglücklich, wenn Du die Stelle annimmst.

2 Erstelle Deine Top 10 Wertestruktur

Habe ich die notwendigen Persönlichkeitsstärken?

Karriere machen ist einfach – oben bleiben ist schwer. Habe ich die notwendigen Persönlichkeitsstärken dazu? Habe ich zu der Position vielleicht sogar eine Berufung? Denke Dich in den Alltag der neuen Aufgabe hinein.

Vielleicht bist Du ein leidenschaftlicher Verkäufer, der die Zeit beim Kunden geradezu genießt. Neue Kunden gewinnen macht Dir mächtig Spaß. Und jetzt sollst Du Geschäftsführer werden, der sich jeden Tag mit Personal-, Leitungs- und Managementaufgaben befasst. Du bist verantwortlich für die Jahresplanung. Willst Du das wirklich?

3 Hole Dir eine Fremdmeinung ein. Frage bitte keinen Dir nahestehenden Menschen. Frage einen Menschen, der einen solchen ähnlichen Schritt schon einmal gemacht hat. Gerne Sind wir Dein Sparringspartner.

Die eigenen Ziele verfolgen

Bei dem US-amerikanischen Managementguru Brian Tracy habe ich den Spruch gelesen:

4 „Der Mensch arbeitet immer für ein Ziel. Wer jedoch keine eigenen Ziele hat, arbeitet für die Anderen.“

Genau das kann Dir passieren, wenn Du zu einer für Dich falschen Beförderung Ja sagst.

Verstehe mich bitte nicht falsch: Es ist wundervoll, auf dem Weg nach oben voranzukommen. Mehr Verantwortung zu bekommen. Mehr gestalten zu können. Mehr zu verdienen. Management Aufgaben erledigen. Ich will niemandem seine Karriere madig machen. Und wenn Dir eine bessere Position angeboten wird, dann spricht das ja erstmal für Dich. Gratuliere!  Jemand sieht in Dir das Potenzial!

Karrieresprung kontra Lebensglück?

Mir geht es vielmehr darum, dass Du einem angebotenen Karrieresprung mit der nötigen Nüchternheit begegnen. Dass Du auch die Schattenseiten der nächsten Stelle klar in den Blick bekommst. Und vor allem, dass Deine Karriere Dich nicht um Dein Lebensglück bringt.

Von Bestsellerautor Stephen Covey stammt der Satz: Manche klettern die Karriereleiter immer weiter nach oben, bis Sie merken, dass diese Leiter an die falsche Wand lehnt. Genau das soll Dir nicht passieren.

5 Wenn Du Dir für Deinen Erfolgsweg einen Begleiter wünschen, nimm gerne Kontakt mit uns auf. Wir stellen die zielführenden Fragen!

Coaching für Führungskräfte. Das ist unser Thema. Wir sind die Spezialisten. Warum fragst Du? Weil wir den Weg der Karriere bereits gegangen sind. Unser Weg ging hochhinauf dann wieder runter und dann wieder hochhinauf. Wir kennen die Höhen und die Tiefen der Karriere.

Unser Wissen ist nicht angelesen. Unser Wissen hat das Business Leben geschrieben. 🙂

Führungskraft werden: Werde souverän

Der Duden definiert souverän als „jeder Situation gewachsen und überlegen“. Souveräne Menschen strahlen auch in kritischen Situationen aus, Herr bzw. Herrin der Lage zu sein und sind von einer Aura aus gefestigtem Selbstwert und geistiger Unabhängigkeit umgeben.

Die meisten von uns kriegen das allerdings nicht so mit Links hin, vor allem in Situationen, die uns fordern oder verunsichern. Die gute Nachricht: Charisma, Selbstbewusstsein und souverän zu wirken kann man üben. In diesem Beitrag findest Du wertvolle Tipps dazu.

Ein souveränes Auftreten hilft Dir dabei, andere zu führen, zu inspirieren und zu motivieren, Kunden zu begeistern oder in Verhandlungen zu überzeugen. Persönliches Auftreten und äußeres Erscheinungsbild sind wichtige Faktoren für Deine Akzeptanz und Überzeugungswirkung. Eine souveräne Führungskraft wird von ihren Mitarbeitern als verlässlicher Anker erlebt – davon geht eine motivierende Kraft aus.

Was macht eine souveräne Wirkung aus?

Souveränes Auftreten und Arroganz sind zwei Paar Schuhe. Der Unterschied zwischen Überheblichkeit und Souveränität liegt darin, ob Du Dich einer Person überlegen fühlst oder ob Du Dich sicher fühlst, weil Du Dir selbst vertraust. Das bedeutet nicht, dass Du in jeder Situation genau wissen musst, was zu tun ist.

Es geht vielmehr darum, dass Du mit Unsicherheit umgehen und Dich auf unbekannte Szenarien einlassen kannst. Dazu gehört, dass Du Deine eigenen Ressourcen und Fähigkeiten realistisch einschätzt, auch in schwierigen Situationen nach einer kreativen Lösung suchst bzw. Dein Team anregst, seine Kreativität zu entfalten.

Souverän wirken ist Übungssache. Wenn Du an Deiner Einstellung, Deiner Kommunikation und Interaktion mit anderen und Deinem Auftreten arbeitest, wirst Du Schritt für Schritt souveräner.

1 Eine Führungskraft prüft hinderliche Glaubenssätze

Prüfe Deine inneren Überzeugungen. Hinderliche Glaubenssätze wie „Das geht nicht“, „Das kann ich nicht“ oder „Das wird uns schon nicht treffen“ helfen Dir nicht dabei, souverän zu werden. Souveräne Menschen haben die Einstellung, dass sie ihr Schicksal selbst steuern können und immer eine Wahl haben. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln.

2 Die Meinung anderer ist die Meinung anderer

Befreie Dich von der Abhängig von der Meinung anderer. Souveräne Menschen bilden sich in jeder Situation eine eigene Meinung und widerstehen dem Herdentrieb, wenn er ihrer inneren Einstellung oder ihrem Bauchgefühl zuwiderläuft. Um souverän zu werden, solltest Du konstruktive Konflikte aushalten und nicht immer everybody’s darling sein wollen. Lass Dich nicht von Deinem Ziel abbringen oder von anderen Menschen provozieren.

3 Führungskräfte können Fehler eingestehen und ihre Meinung ändern

Wir alle machen Fehler und treffen mal falsche Entscheidungen. Souveräne Menschen kehren diese nicht unter den Teppich, sondern stehen dazu und lernen daraus. Gestehe also ruhig ein, wenn Dir ein Fehler unterlaufen ist. Souveränität bedeutet auch, die Größe zu haben, Deine Meinung angesichts überzeugender Argumente zu ändern und einzugestehen, wenn Du auf dem Holzweg warst. An Akzeptanz wirst Du dadurch nur gewinnen.

4 Führungskraft werden: Du brauchst ein realistisches Selbstbild

Souveräne Menschen kennen ihre Stärken und Schwächen. Wir alle haben allerdings unseren Blinden Fleck. Bitte andere immer wieder mal um ehrliches Feedback. Höre Dir dieses an, ohne in den Verteidigungsmodus zu kippen.

Nimm die Kritik an und denke darüber nach, was Du daraus lernen kannst. Nur so wirst Du Dir Deiner Wirkung auf andere bewusst. Ein realistisches Selbstbild ist die Grundlage dafür, Deine eigenen Talente anzuerkennen und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

5 Interessiere Dich für Deine Mitmenschen

Souveränität zeigt sich besonders deutlich im Umgang mit anderen Menschen. Gehe auf andere zu, interessiere Dich für sie und ihre Gedanken und begegne ihnen auf Augenhöhe. Übe Dich darin, offen auf fremde Menschen zuzugehen und Kontakte zu knüpfen. Eine souveräne Führungskraft nimmt nicht nur Anteil an ihren Mitarbeitern, sondern öffnet sich hin und wieder auch selbst und wird dadurch greifbarer.

6 Kontrolliere in Stresssituationen Deine Gefühle

Unser Stammhirn ist in Konfliktsituationen auf drei Reaktionen programmiert: Angriff, Flucht oder Totstellen. Bei der Begegnung mit dem Säbelzahntiger war das sinnvoll, weniger förderlich ist es hingegen, diese Muster auf unser Sozialverhalten zu übertragen, denn dadurch entstehen nur Missverständnisse und Konflikte.

Um auch Stresssituationen souverän zu meistern, solltest Du Dir angewöhnen, Deine Emotionen wahrzunehmen und zu kontrollieren. Der nächste Schritt ist, dass Du sie klar und offen ansprichst. Ein Sparringspartner kann Dir dabei helfen.

7 Eine Führungskraft wirkt souverän

Wer souverän wirkt, wird als souverän eingestuft. Auftreten und souveräne Wirkung sind erlernbar. Unsere äußere Haltung färbt auf unsere innere ab, achte daher bewusst auf Deine Körpersprache. Souveräne Körpersprache basiert auf einer authentischen Haltung und einer festen Bodenhaftung: aufrecht, offen, die Beine hüftbreit voneinander, die Schultern locker und entspannt, der Kopf erhoben.

Ob Du Dich beim freien Sprechen mit der seriösen Merkel-Raute wohl fühlst oder lieber stärker gestikulierst, hängt von Deinem Temperament ab. Wichtig ist, dass Du Dich wohl fühlst und authentisch bleibst. Eines ist souverän wirkenden Menschen jedoch gemeinsam: Sie nehmen selbstbewusst ihren Raum ein und machen sich nicht durch hängende Schultern oder Trippelschritte klein.

8 Vorbereitung ist die halbe Miete

Eine fordernde Situation verliert viel von ihrem Schrecken, wenn Du Dich auf sie vorbereitest. Abgespeicherte, vorab trainierte Verhaltensweisen sind im Ernstfall leichter abrufbar und geben Sicherheit. Das gibt Dir die Chance, kritische Situationen überlegt zu meistern. Stelle Dir eine heikle Situation vor und visualisiere dann Deine Wunschwirkung und trainiere Deine Gedanken und Gefühle.

9 Gelassenheit und Humor wirken Wunder

Für die einen ist ein Präsentationsabsturz der Weltuntergang, souveräne Menschen reagieren auf Pannen mit Gelassenheit und Humor. Das beginnt damit, dass sie sich selbst nicht zu ernst nehmen. Eine wichtige Lektion auf Deinem Weg zu einer souveränen Wirkung ist somit: Übe Dich in Geduld, nimm’s mit Humor und verabschiede Dich vom Perfektionszwang.

10 Stimme macht Stimmung

Stimmlich Präsenz braucht nicht unbedingt Lautstärke. Unerlässlich sind hingegen eine klare und deutliche Artikulation sowie eine lebendige Artikulation. In hektischen Situationen und wenn wir aufgeregt sind neigen wir oft zu schnellerem Sprechen, wodurch wir unsicher wirken. Achte in diesen Fällen bewusst auf eine ruhige Atmung und ein reduziertes Sprechtempo. Damit beruhigst Du nicht nur Dich selbst, sondern auch Dein Gegenüber.

Führungskraft werden: Wie werde ich ein guter Boss?

„Gute Chefs fallen nicht vom Himmel – sie arbeiten jeden Tag an sich!“ Markus Buschmann

Obwohl Hierarchien in vielen Unternehmen abgebaut werden und die Arbeit in gleichberechtigten Teams immer stärkere Verbreitung findet, sehnen sich die meisten Mitarbeiter immer noch nach einer echten Führungsperson. Doch was macht einen Chef eigentlich aus und welche Eigenschaften bringt er mit? Der nachfolgende Beitrag hat die Antwort auf die Frage, warum wir allen einen Boss wollen.

1 Wir wollen keinen Kumpel über uns

Viele Führungskräfte tappen in die sogenannte „Kumpelfalle“. Um ein möglichst harmonisches Miteinander in ihrem Team zu schaffen, bemühen sie sich, mit allen Mitarbeitern ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen. Doch Mitarbeiter erwarten sich in der Regel von einem Vorgesetzten gar kein Freundschaftsverhältnis. Ein Kumpel-Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeitern verkompliziert die Führung eines Teams unnötig. Häufig steht es im Widerspruch zu einer sachlichen und entschiedenen Führungskultur. Ein Buddy-Verhältnis von Vorgesetztem und Mitarbeiter verhindert nicht selten einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander.

2 Wir wollen eine Führungsfigur

Ein guter Vorgesetzter ist immer eine Führungsfigur. Kein Mitarbeiter erwartet von seinem Vorgesetzten, dass er Superman ist. Aber Mitarbeiter dürfen erwarten, dass er ihnen Führung gibt. Das geht nur, wenn der Vorgesetzte Führungsqualitäten besitzt. Die Liste der Qualitäten, die eine Führungsfigur besitzen sollte, ist lange. An allererster Stelle steht jedoch, dass die Führungskraft ein Vorbild sein sollte. Das bedeutet, dass eine Führungsfigur nur Dinge von ihren Mitarbeitern verlangt, die sie auch bereit ist, selbst zu leisten. Darüber hinaus ist eine Führungsfigur immer eine Mischung aus Navigator, Mentor und Sparringspartner. In der Rolle als Navigator muss eine Führungskraft ihren Mitarbeitern erklären können, wohin die Reise geht und warum. Als Mentor gibt die Führungskraft ihren Mitarbeitern Ratschläge und vermittelt Wissen. Und als Sparringspartner setzt sich eine Führungskraft mit ihren Mitarbeitern auseinander, hört ihnen zu und fühlt sich in sie ein.

3 Wir wollen wertgeschätzt werden

Mitarbeiter sehnen sich nach Anerkennung. Wer gute Leistungen zeigt, will dafür auch honoriert werden. Gute Vorgesetzte machen sich das zunutze und loben ihre Mitarbeiter regelmäßig. Schließlich ist wissenschaftlich erwiesen, dass Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, motivierter sind und sich höhere Ziele stecken. Zur Wertschätzung von Mitarbeitern gehört auch, dass die Führungskraft deutlich macht, wem Erfolge tatsächlich zu verdanken sind. Bosse, die die Lorbeeren immer für sich selbst einheimsen, werden ihrerseits keine Wertschätzung von ihren Untergebenen erfahren. Wertschätzung ist zudem in jeder Organisation die Grundlage für Fairness. Nur wenn alle Mitarbeiter sich in ihrer Arbeit wertgeschätzt fühlen, kann einer fairer Umgang untereinander entstehen.

4 Wir wollen jemanden, an dem wir uns orientieren können

Führungskräfte müssen ihren Mitarbeitern Orientierung geben und Halt bieten. Sie müssen sozusagen der Fels in der Brandung für ihre Untergebenen sein. Und das noch dazu in Zeiten, in denen sich die Positionierung und die Strategie von Unternehmen so schnell verändert wie nie zuvor. Wenn eine Führungskraft nicht in der Lage ist, den Kurs vorzugeben, wird sein Team ohne Kompass ziellos umherirren. Zudem sollte eine Führungskraft fähig sein, ihren Mitarbeitern zu erklären, warum sie einen bestimmten Kurs eingeschlagen hat.

5 Wir wollen jemanden, der unsere Werte lebt

Eine Führungskraft sollte Vorbildfunktion haben. Besonders in Unternehmen, in denen bestimmte Werte hochgehalten werden, müssen Führungskräfte diese Werte auch leben. Ein Auseinanderklaffen von Werten und Führungsverhalten kommt bei Mitarbeitern nie gut an. Ein Boss, der gewisse Werte lebt, kann auch seine Untergebenen dazu animieren, diese zu leben. Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen, merken meist schnell, dass ihnen die Mannschaft gerne dabei folgt.

6 Wir wollen, dass uns jemand fördert

Ein guter Boss weiß genau, wozu seine Mitarbeiter fähig sind und an welchen Stellen es Verbesserungsbedarf gibt. Um diesen Verbesserungsbedarf konkret zu adressieren und das Beste aus seiner Mannschaft zu holen, fördert er gezielt seine Mitarbeiter. Sei also ein Coach für Deine Mitarbeiter. Die Förderung von Mitarbeitern ist idealerweise ein permanenter Prozess, der durch zwischenzeitliche Leistungsbeurteilungen begleitet wird. Vor allem bei neuen Mitarbeitern stellt die Förderung einen ganz wesentlichen Punkt dar. Gute Führungskräfte kümmern sich aktiv um den Onboarding-Prozess neuer Mitarbeiter und fördern sie bereits in den ersten Wochen nach der Einstellung. Mit kaum einer anderen Maßnahme gewinnt ein Boss die Mitarbeiter so schnell für sich und das Unternehmen wie mit Fördermaßnahmen.

7 Wir wollen, dass uns jemand fordert

Unterforderung ist einer der häufigsten Resignations- und Kündigungsgründe von Mitarbeitern. Eine gute Führungskraft erkennt sofort, dass Mitarbeiter mit ihren Tätigkeiten unterfordert sind und handelt entsprechend. Ein guter Boss sucht zudem aktiv den Austausch mit seinen Mitarbeitern, um herauszufinden, wo sie der Schuh drückt und wie er ihnen helfen kann, besser und produktiver zu werden. Er weiß, dass sein Team mit seinen Herausforderungen wächst und passt die Herausforderungen jederzeit an die Leistungsfähigkeit seiner Mannschaft an.

8 Wir wollen einen Entscheider

Eine gute Führungskraft entscheidet Dinge. Mitarbeiter erwarten von ihren Vorgesetzten, dass sie Entscheidungen treffen. Entscheidungsschwäche wird von fast allen Menschen mit Führungsschwäche gleichgesetzt. Dementsprechend sollte eine Führungsfigur niemals entscheidungsschwach sein. Ein guter Entscheider erklärt seinen Mitarbeitern seine Entscheidungen. Er informiert sie über die Hinter- und Beweggründe, die ihn dazu gebracht haben, eine bestimmte Entscheidung zu treffen. Einsame Entscheider sind in der modernen Team-Arbeitswelt nicht mehr gefragt. Bosse, die ihre Entscheidungen mit ihrem Team besprechen, machen die Erfahrung, dass ihre Mitarbeiter diese wesentlich eher mittragen und umsetzen.

9 Wir wollen jemanden, auf den wir uns verlassen können

Auf einen guten Boss ist immer Verlass. Ein guter Vorgesetzter ist für seine Untergebenen da, unterstützt sie mit all seinen Möglichkeiten und stellt sich schützend vor sie. Mitarbeiter, die nicht das Gefühl haben, dass der Boss hinter ihnen steht, werden in der Regel vorsichtig und damit unproduktiv. Im schlimmsten Fall kann es zu Illoyalität im Team führen. Auch bei Streitigkeiten im Team sollte die Führungskraft immer schlichtend eingreifen und sich schützend vor einzelne Mitarbeiter stellen. Dies kann ebenso im Verhältnis nach außen erforderlich sein. Wenn sich beispielsweise ein Kunde über einen Mitarbeiter beschwert, sollte der Boss seinen Kollegen in Schutz nehmen.

10 Wir wollen, dass uns jemand vertraut

Vertrauen ist eine der wichtigsten Grundeigenschaften einer funktionierenden Chef-Mitarbeiter-Beziehung. Eine Führungskraft, die ihren Mitarbeitern vertraut, schafft nicht nur die Basis für gute Leistungen, sondern bereitet auch den Boden für eine gute Teamatmosphäre. Mitarbeiter, die wissen, dass ihr Vorgesetzter Vertrauen in sie hat, erbringen generell bessere Arbeitsleistungen als Mitarbeiter, denen der Boss bei jedem Arbeitsschritt über die Schulter schaut. Vertrauen ist die Grundlage für eigenverantwortliches und kreatives Arbeiten. Führungskräfte, die ihren Untergebenen nicht vertrauen können, müssen sich fragen, ob ihr Team die richtigen Qualifikationen besitzt, um die ihm übertragenen Aufgaben auch leisten zu können.

Führungskraft werden: Tipp für ein Mitarbeitergespräch

Sowohl griechische Sagen als auch Krimis laufen fast immer nach dem gleichen Muster ab. Ein bemitleidenswertes Opfer wird von einem üblen Täter verfolgt, bedroht oder schikaniert und ein edler Retter taucht auf, um dem Opfer zu helfen. In der Sprache des Theaters nennt sich dieses Setting „Drama“.

Diese klassische Opfer-Täter-Retter-Beziehung gibt es jedoch nicht nur auf Bühnen und im Film, sie ist auch in allen Unternehmen verbreitet – mal ganz offensichtlich und mal ein wenig verdeckt. Der amerikanische Psychologe Stephen Karpman hat dieser zwischenmenschlichen Dreiecksbeziehung den Namen „Dramadreieck“ gegeben. Wir wollen uns in diesem Beitrag mal genauer anschauen, was es mit dem Dramadreieck auf sich hat und warum der Umgang damit für Unternehmen eine so große Bedeutung hat.

Beispiel: Ein typisches Dramadreieck im Büro

Frau Müller ist Key Account Managerin der Firma ZYX. Da ein Wettbewerber von ZYX ein besseres Produkt anbietet, wechselt der von Frau Müller betreute Key Account Kunde von ZYX zum Wettbewerber.

Die Bereichsleiterin Customer Management und Vorgesetzte von Frau Müller, Frau Schmidt, ist wütend darüber und macht Frau Müller Vorwürfe, sie hätte sich nicht ausreichend um den Kunden gekümmert. Frau Müller entgegnet, dass ihr Unternehmen derzeit kein ausreichend wettbewerbsfähiges Produkt anbieten würde. Diese Aussage will Frau Schmidt nicht akzeptieren und droht Frau Müller mit Kündigung.

Herr Schneider, Geschäftsführer der Firma ZYX, hört den Streit der beiden Damen über den Flur mit und schaltet sich ein. Er ergreift Partei für Frau Müller und nimmt sie gegenüber Frau Schmidt in Schutz. An Frau Schmidt gerichtet behauptet er, dass es letztlich ihre und nicht Frau Müllers Verantwortung sei, für ein wettbewerbsfähiges Produkt zu sorgen.

Nach dieser Bemerkung ist Frau Schmidt plötzlich kleinlaut, weshalb Frau Müller sich für sie einsetzt. Sie meint zu Herrn Schneider, dass es ihre gemeinsame Aufgabe sei, ein wettbewerbsfähiges Produkt auf den Markt zu bringen. Daraufhin solidarisieren sich Frau Müller und Frau Schmidt gemeinsam gegen Herrn Schneider und behaupten, sie hätten in dieser Angelegenheit viel zu wenig Unterstützung von der Geschäftsführung bekommen.

Opfer, Täter und Retter

Die eben dargestellte Szene erinnert dich bestimmt an ein klassisches griechisches Drama. Es kommen nämlich die Rollen vor, die Bestandteil jedes Dramas sein müssen: Das Opfer, der Täter (oder Verfolger) und der Retter. Doch wer ist hier eigentlich in welcher Rolle? Du wirst gleich merken, dass die Rollenverteilung gar nicht so klar ist und häufig wechselt.

Frau Müller ist anfänglich das Opfer von Frau Schmidt. Die Täterin nutzt ihre Machtposition aus, um ihrer Mitarbeiterin Schuld zuzuweisen und mit dem Rauswurf zu drohen.

Da bringt sich Geschäftsführer Schneider als edler Retter ins Spiel, um Frau Müller vor Frau Schmidt zu retten. Auch er nutzt seine Machtposition als Vorgesetzter von Frau Schmidt aus, um sie in ihre Schranken zu weisen. Plötzlich ist aus der Täterin, Frau Schmidt, ein Opfer geworden.

In dieser Situation kommt es nun zu einem Rollenwechsel. Frau Müller, das ursprüngliche Opfer, will nicht mit ansehen, wie Frau Schmidt zum Opfer ihres eigentlichen Retters, Herrn Schneider, wird. Sie schlägt sich auf die Seite von Frau Schmidt und wird damit vom Opfer zum Retter.

Und es folgt ein weiterer Rollenwechsel. Die beiden Damen machen gemeinsame Sache und beschuldigen Herrn Schneider der mangelnden Unterstützung. Damit werden Frau Müller und Frau Schmidt zu Täterinnen und Herr Schneider findet sich plötzlich in der Opferrolle.

Wechselnde Rollen

Wie du im letzten Abschnitt gesehen hast, ist die Rollenverteilung im Dramadreieck beileibe nicht von vornherein festgelegt. Ein Opfer ist nicht immer Opfer und auch Täter und Retter bleiben nicht dauerhaft in ihren Rollen verhaftet.

Bei einem Dramadreieck handelt es sich somit nicht um ein stabiles System mit zementierten Rollen. Vielmehr führen die Vorwürfe, Enttäuschungen, Gewissensbisse und zahlreichen weiteren Gefühlsregungen dazu, dass die Rollen permanent wechseln.

Zwar gibt es in der Realität Menschen, die sich häufig in der Opferrolle wiederfinden. So wie auch Menschen existieren, die sich gerne als Täter oder Retter in Szene setzen. Gerade im Kontext von Unternehmen unterliegen die Rollenbilder jedoch häufigen Wechseln. Dieses fiktive Beispiel ist deshalb nicht so fern der Wirklichkeit in einem Büro.

Der Hintergrund des Dramadreiecks

Das Dramadreieck geht auf den US-amerikanischen Psychologen Stephen Karpman zurück, weshalb es in der englischen Sprache auch als „Karpman drama triangle“ bezeichnet wird. Karpman war nicht nur Mediziner, sondern hatte auch ein großes Interesse an der Schauspielerei.

Über die Rollenverteilung in Bühnendramen kam er zur Idee, eine allgemeine Theorie zur Rollenverteilung in Dramen zu entwickeln. 1968 publizierte er einen wissenschaftlichen Artikel unter dem Titel „Märchen und Drehbuch-Drama-Analyse“. Karpmans Theorie des Dramadreiecks erfreute sich schnell großer Beliebtheit und fand Eingang in die wissenschaftliche Literatur.

Die typischen Rollen im Dramadreieck

Wie bereits erläutert, existieren im Dramadreieck die drei Rollen des Opfers, des Täters (oder Verfolgers) und des Retters. Zwischen diesen drei Rollen gibt es klassische Rollenerwartungen, die von Opfer, Täter und Retter unwillkürlich befolgt werden. Wichtig zu wissen ist, dass die am Dramadreieck Beteiligten die Rollen aus einer inneren Notwendigkeit heraus übernehmen. Sie „spielen“ diese Rollen – sie „sind“ jedoch nicht diese Rollen.

In der Realität macht dies einen großen Unterschied. Personen nehmen häufig die Rollen des Dramadreiecks ein, obwohl sie gar nicht die Rollen sind. So kann der Geschäftsführer eines Unternehmens kraft seiner Machtposition sehr gut die Rolle des Täters oder des Retters spielen.

Es liegt in seiner Macht, seinen „Untergebenen“ Vorwürfe zu machen und Schuld zuzuweisen (die Täterrolle) oder aber sie in Schutz zu nehmen und sie zu belohnen (die Retterrolle).

Typische Verhaltensweisen im Dramadreieck

Das Opfer zeichnet sich typischerweise durch die folgenden Verhaltensweisen aus: Es ist ein armes Würstchen, das für alles verantwortlich ist oder gemacht wird. Das Opfer ist hilflos, ohnmächtig und kann nichts an der eigenen Situation ändern. Es jammert und beklagt sich und ist häufig von Selbstmitleid geplagt. Das Opfer zieht sowohl den Täter als auch den Retter magisch an.

Typische Verhaltensweisen des Täters sind: Er klagt an, kritisiert und schimpft über andere. Er weiß meist alles besser und polemisiert gerne. Der Täter ist ein Meister darin, anderen zu drohen, sie einzuschüchtern und zu demütigen.

Und der Retter weist die folgenden Verhaltensweisen auf: Er liebt die Macht, um edel (gegenüber dem Opfer) zu wirken. Er macht andere (den Täter) bewusst klein, um selbst größer zu machen.

Die Auswirkungen des Dramadreiecks

Das Beziehungsdreieck zwischen Opfer, Täter und Retter ist eine sogenannte „neurotische Symbiose“. Das bedeutet, dass es sich um eine Art krankhafte Form der Abhängigkeit zwischen Menschen handelt. Jeder der drei Beteiligten versucht, in seiner Rolle Aufmerksamkeit und Anerkennung zu gewinnen.

Das Problematische dabei ist, dass sich das Dramadreieck schnell zu einem Teufelskreis entwickelt. Besonders in Unternehmen können durch die Verfestigung der Rollen eines Dramadreieicks sehr ungesunde Konstellationen entstehen. Wenn sich Mitarbeiter und Vorgesetzte in ständigen Opfer-Täter-Retter-Spielen wiederfinden, werden sehr schnell die Leistung und die Motivation in Mitleidenschaft gezogen.

Auswege aus dem Dramadreieck

Für die Beteiligten eines Dramadreiecks ist der Ausweg aus ihren Rollen häufig nicht einfach. Die Rollenverteilung ist in Unternehmen oft vordefiniert und Mitarbeiter fühlen sich nicht selten zu ohnmächtig, die Rollenverteilung anzutasten.

Das ist jedoch der falsche Weg! Wichtig ist für alle Mitarbeiter eines Unternehmens, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Rolle sie spielen und welche Rolle ihnen von Kollegen aufgezwungen wird. Dies ist die Grundlage für Verhaltensänderungen.

Opfer können sich bewusst machen, dass ihre Opferrolle nicht naturgegeben ist. Wenn sie aufhören zu jammern und sich selbst zu bemitleiden, machen sie einen ersten Schritt in Richtung Unabhängigkeit.

Täter können ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass negative Kritik und Demütigungen nie eine positive Wirkung haben. Vielmehr können sie durch positive Kritik Anerkennung gewinnen und Dinge zum Besseren verändern.

Und Retter können sich bewusst werden, dass nicht jede Rettung so edel ist, wie sie vielleicht gemeint war. Wer anderen immer Hilfe aufdrängt, gibt ihnen keine Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Ein wirksamer Retter gibt einem Opfer immer nur Hilfe zur Selbsthilfe. Er nimmt das Opfer aus der „Schusslinie“ und gibt ihm solange Hilfe, bis es sich wieder selbst helfen kann.

Führungskraft werden: So hilft ein Coach

Unternehmen, egal welcher Größenordnung, tun sich in der Praxis oft sehr schwer damit, aus dem Teufelskreis des Dramadreiecks auszubrechen. Sobald die Geschäftsführung erkennt, dass die Rollenbilder ihrer Mitarbeiter in destruktives und unproduktives Verhalten abgleiten, ist es an der Zeit, sich die Hilfe eines Coachs zu holen.

Ein Coach kann dabei helfen, ein gesundes Unternehmenssystem zu entwickeln und zu etablieren. Gesund heißt dabei, aus dem Opfer einen Gestalter und aus dem Täter und dem Retter einen Partner zu machen.

Ein Coach unterstützt die Geschäftsführung und die Mitarbeiter beim Mitarbeiter Gespräch vorbereiten und bei der Selbstreflexion. Ein Mitarbeiter Gespräch vorbereiten heißt, dass der Coach den Beteiligten die von ihnen gespielten Rollen ins Bewusstsein ruft, um die Voraussetzung für positive Verhaltensänderungen zu schaffen.

Ein Mitarbeiter Gespräch vorbereiten ist damit einer der wichtigsten Faktoren, um aus dem Dramadreieck auszubrechen und stattdessen ein positives Beziehungssystem zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens aufzubauen.

Published On: April 8, 2021 / Kategorien: Business Coaching /