Resilienz = Schuften bis zum Umfallen?

Kernaussage: In diesem Blogbeitrag geht es um Resilienz, doch dazu muss ich ein bisschen ausholen.

Wussten Sie, dass die Lebenserwartung von Jahr zu Jahr steigt? Die Statistiker sagen: Im Jahr 2050 werden die Menschen…

durchschnittlich 100 Jahre alt.

Wie Sie mit trainierter Resilienz erfolgreicher werden!

Das muss man sich mal vorstellen – im Durchschnitt! Die einen werden 107, die andern sterben „schon“ mit 93. Dass wir deshalb alle länger arbeiten müssen, steht für mich außer Frage. Der Staat, bzw. die nachrückende Generation kann keine 30 bis 40 Jahre Rente finanzieren.

Das schreibe ich, weil den meisten von uns die persönlichen Konsequenzen nicht klar sind. Wir müssen heute unbedingt etwas dafür tun, damit wir auch in höherem Alter leistungsfähig bleiben.

Damit wir auch jenseits der 70 arbeiten und Mehrwert schaffen können. Wir brauchen Gesundheit und Energie – noch auf Jahrzehnte. Und hier kommt das Stichwort Resilienz ins Spiel, das mich zunehmend fasziniert.

Gestärkt aus der Krise

Resilienz ist laut Definition die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen. Jeder von uns erlebt Krisen, Rückschläge, unerwartete Verluste. Mit einem Lebensstil der Resilienz können wir sehr viel besser damit umgehen.

Sicher, manches wird uns erheblich zurückwerfen – das haben Sie vermutlich auch schon erlebt. Manchmal werden wir aber auch nach dem Weg durch ein tiefes Tal höhere Gipfel erklimmen als zuvor.

Und jetzt die spannende Nachricht:

Resilienz lässt sich trainieren. Paul Donders und Peter Essler von „xpand“ haben dazu ein paar Übungen entwickelt. Drei davon möchte ich Ihnen vorstellen:

  1. Im Rückblick auf meine Erfolge und Niederlagen in den vergangenen 20 Jahren: Was habe ich daraus gelernt?
  2. Welches sind meine Toptalente – und wie kann ich sie künftig täglich einsetzen?
  3. Nehme ich mir Zeit für mich selbst? Zum strategischen Planen, zum Überdenken meiner Werte und Prioritäten, zum Entwickeln persönlicher Leidenschaften?

Ein atemberaubender Vorschlag

Zum letzten Punkt mache ich Ihnen jetzt einen Vorschlag, der bei den Allermeisten sofort auf eine Blockade stoßen wird. Lesen Sie bitte trotzdem weiter, es lohnt sich!

Der Vorschlag lautet: Planen Sie mittelfristig eine Auszeit von drei bis sechs Monaten. Ein Sabbatical nur für Sie, in dem Sie sich wiederherstellen, Kräfte sammeln, einen ganz neuen Blick für Ziele und Strategien gewinnen.

Das geht bei mir nicht…

„Das geht bei mir nicht“, höre ich Sie sagen – und ich verstehe das sehr gut. Wirklich. Aber es stimmt nicht. Wenn Sie heute wegen einer gesundheitlichen Krise für ein Vierteljahr ausfielen, müsste es schließlich auch gehen.

Letztlich ist es eine Frage der Planung. Ich behaupte: Mit einer Vorbereitungszeit von 1,5 bis 2 Jahren geht das auch bei Ihnen.

Ihre wichtigste Aufgabe als Führungskraft

Alleine diese Vorbereitungszeit wird sich für Sie lohnen. Denn in dieser Zeit stellen Sie Ihre Organisation so auf, dass man dort auch ein paar Monate ohne Sie auskommt.

Das ist für eine Führungskraft das Beste, was ihr passieren kann. Denn dadurch gewinnen Sie Freiräume, um nicht im Unternehmen zu arbeiten, sondern am Unternehmen zu arbeiten. Und das ist die wichtigste Aufgabe überhaupt.

Entwickeln Sie Ihre Resilienz. Ihre Zukunft hängt davon ab, wie gut Sie hier trainiert sind. Als Spurwechsel-Assistent helfe ich Ihnen gerne. Gemeinsam entdecken wir Ihre Blind Spots und finden Wege, auf denen Sie leistungsstärker, gesünder und gleichzeitig erfolgreicher arbeiten.

Seien Sie weiterhin erfolgreich! wünscht Markus Buschmann

 

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